Schallstreuung mit geometrischen Strukturen

Planung und Bau eines schallisolierten Proberaumes

Dieser Artikel basiert auf meiner Diplomarbeit am Institut für Musikwissenschaft Wien 2013 bei Prof. Christoph Reuter

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Geometrische Strukturen

Abbildung 5.4.1.1: b  Strukturbreited  Strukturtiefeg  StrukturperiodeDie hier gezeigten Strukturen werden gerne zur Streuung von Schall eingesetzt. Bei tiefen Frequenzen können sie auch als Plattenschwinger fungieren, wenn sie zum Beispiel aus dünnen Sperrholzplatten bestehen.Der Frequenzbereich optimaler Streuung ist abhängig von den Abmessungen. Die höchsten Streugrade (~0,8) erreichen diese Strukturen, wenn die Strukturperiode g in etwa der Wellenlänge entspricht.(Fasold/Veres 2003, S.112)
Abbildung 5.4.1.1:

b Strukturbreite
d Strukturtiefe
g Strukturperiode

Die hier gezeigten Strukturen werden gerne zur Streuung von Schall eingesetzt. Bei tiefen Frequenzen können sie auch als Plattenschwinger fungieren, wenn sie zum Beispiel aus dünnen Sperrholzplatten bestehen.

Der Frequenzbereich optimaler Streuung ist abhängig von den Abmessungen. Die höchsten Streugrade (~0,8) erreichen diese Strukturen, wenn die Strukturperiode g in etwa der Wellenlänge entspricht.

Gleichung 5.4.1.a - f<sub>opt</sub> nach Strukturgröße Gleichung 5.4.1.a - Fasold/Veres 2003, S.112

Für die Strukturtiefe gilt etwa 0,3 – 0,5 mal die Strukturbreite b (ebd). Die Bandbreite der diffus reflektierenden Wirkung umfasst dabei leider nur etwa 1-2 Oktaven. Frequenzen darunter „sehen“ die Strukturen nicht, die Wand wirkt für sie ähnlich, wie wenn sie glatt wäre. Frequenzen darüber werden geometrisch reflektiert. Auch sie erfahren somit meist eine streuende Wirkung, vor allem bei zylindrischen Formen.