Dezibel - Das DB-Maß

Planung und Bau eines schallisolierten Proberaumes

Dieser Artikel basiert auf meiner Diplomarbeit am Institut für Musikwissenschaft Wien 2013 bei Prof. Christoph Reuter

Sorry, this article only exists in german at the moment! 100% of all current donations will be spent on translating it to english. Consider speeding it up by helping me finance it.

Das Dezibel-Maß

Wie später noch näher erläutert, ist der dynamische Bereich, in dem unsere Wahrnehmung stattfindet, sehr groß. Zur Veranschaulichung: wir beginnen Schall wahrzunehmen, wenn der Schalldruck im Bereich von etwa 0,00002 (= 2*10-5)Pa liegen. Die Schallintensität beträgt dann etwa 0,000000000001 (= 10-12)Watt. Die Angabe der physikalischen Größen ist also eher unhandlich. Es wurde daher das Dezibel-Maß entwickelt, welches ebenso wie unser Ohr logarithmisch funktioniert (Müller/Möser 2004, S.1).

Das Bel ist der Logarithmus des Verhältnisses eines Messwerts zu einem vorher festgelegten Bezugsmaß. Um auch hier möglichst ohne Kommastellen auszukommen, wird das Dezibel verwendet. Der Schalldruckpegel dBSPL (Sound Pressure Level) ist also

Gleichung 2.5.a - Gleichung 2.5.a - Müller/Möser 2004, S.1
mit dem Effektivwert
Gleichung 2.5.b - Gleichung 2.5.b - Müller/Möser 2004, S.1
und dem international genormten Bezugsschalldruck p0 = 2∗10−5Pa wo, wie oben beschrieben, in etwa unsere Hörschwelle liegt. Zum Vergleich: der atmosphärische Luftdruck liegt in etwa bei 105 Pa (ebd).